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Hoch zu Ross und auf dem Boden der Tatsachen

hallo ihr Lieben,

Düfte atmen
ich sitze gerade in der Küche und atme den Duft von Aprikosencrumble, der dem Backofen entströmt, und von Sangria, die frisch zubereitet vor mir auf dem Tisch steht - eine herrlich fruchtige Mischung! Und um bei den Düften zu bleiben: die haben sich auch letzten Donnerstag verbreitet, als wir mit einem Buffet den 20sten Geburtstag des Campingplatzes Saumont gefeiert haben! Am Vorabend kam - bei 0 Anmeldungen - die Sorge auf, wir könnten auf den Unmengen an Essen sitzenbleiben - die erwies sich zum Glück als unbegründet, denn am Folgetag fanden sich gut 50 Personen zu Tische ein, um mitzufeiern - und zu essen.

IMG_0254.jpg.

Küsschen verteilen
Das Essen war gleichzeitig auch die letzte gemeinsame Mahlzeit mit mehreren Stammgästen, die wir für eine ganze Weile beherbergen durften. Sie tragen viel zu der besonderen Atmosphäre auf dem Campingplatz bei, und zu meiner Freude waren sie jeden Donnerstag auch fleißige Küchenhelfer!
Der Abschied war herzlich, mit einem augenzwinkernden "bis zum nächsten Jahr" ihrerseits, was ich mit einem wagen "naja, man weiß ja nie..." beantwortete.
Aber es kamen auch neue Gäste an - ebenfalls gute Bekannte vom letzten Jahr, mit denen wir sicher viele schöne momente verbringen werden. So wurden diese Woche viele Abschieds- und Begrüßungsküsschen verteilt.

Füße schonen
...das nahm ich mir für meinen freien Tag vor und beanspruchte stattdessen mein Gesäß.
Die erste Tour bestritt ich mit dem Stahlross, auf einer sogenannten "Veloroute" - eine Art Schnellstraße für Radfahrer entlang der Rhone. Schnell fahren konnte man allerdings auf der ebenen Asphaltpiste, nur von der Nähe zum Fluss hatte ich herzlich wenig, da der Deich die Sicht versperrte.
Einen belebenden Zwischenstopp legte ich in Chanaz ein, wo ich eine traditionelle Kaffeerösterei besichtigte und mich in die Geheimnisse der aromatischen Kaffeezubereitung einweihen ließ - was mich leider zu der Erkenntnis brachte, dass ich gewöhnlich eine ziemlich fade Brühe trinke.

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Pause an der Rhone

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Chanaz, am Kanal gelegen

Die zweite Tour unternahm ich dann tatsächlich mit einem Vierbeiner, Marco, der mich geduldig durch die bergige Landschaft rund um den Col de Sapenay trug. Nach einem erfrischenden Galopp über ein Feld erfreute er sich am frischen Gras, während ich die Aussicht auf den Lac de Bourget genoss.

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Reiten soll gefährlich sein? Mag sein, vor allem auf dem Stahlross. Auf der Abfahrt vom Col du Sapenay unterschätze ich die Bremskraft meines Mountainbikes derart, dass ich die Räder blockierte und unversehens ein Salto über das Lenkrad schlug, mein Fahhrad tat es mir im nächsten Moment nach und landete - weich - oben auf. Ein Glück, dass der Seitenstreifen von dichtem Gras bewachsen war, so kam ich mit einem Schrecken und ein paar Schrammen davon. Ich war wieder in der Realität angekommen.

So, jetzt muss ich aber fix zum Ofen, ehe der Aprikosencrumble verbrennt!!!

bis nächste Woche,
eure Roni

Posted by Roni_Paris 13:27 Archived in France

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